Anne Frank

Die jüdische Familie Frank muss sich 1942 in Amsterdam vor den Verfolgungen der Nazis in Sicherheit bringen und wohnt fast zwei Jahre lang heimlich hinter zugezogenen Vorhängen im Hinterhaus einer Lagerhalle, von Freunden mit Lebensmitteln und Neuigkeiten versorgt. Die 13jährige Anne Frank, die Schriftstellerin werden will, führt bis zum Auffliegen des Versteckes 1944 ein Tagebuch, das erstens mit seiner hohen literarischen Qualität überrascht und zweitens bis heute eines der eindrücklichsten Dokumente über das Leiden in der Nazizeit darstellt.
In der Inszenierung von Christian Holm und Eva-Maria Blumentrath zeigen die jungen Schauspieler aus Spantekow Ausschnitte aus dem Leben der Familie im Versteck, während die Aussenwelt von Tänzern verkörpert wird. (Choreographie: Torsten Wiedemann). Das Stück wird begleitet von Livemusik und Dias, die Bilder der echten Familie Frank zeigen (Gesamtleitung: Beate Wegner).

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