Der arme Heinrich

„Der arme Heinrich“ ist ein nahezu vergessenes Singspiel des Komponisten Josef Gabriel Rheinberger aus dem Jahr 1863.

Birger Petersen, derzeit Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, hat es wiederentdeckt und orchestriert: Das neue/alte Singspiel wird vom Greifswalder UniversitätsSinfonie-Orchester (USO) gemeinsam mit den ECKIGEN in einer Produktion des kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. auf die Bühne gebracht. Für die Gesangspartien haben sie sich professionelle Sänger eingeladen.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Adoptivkind, der arme Heinrich, wird von seiner Adoptivmutter nicht wirklich geliebt. Sein Vater, ein Musiklehrer, aber liebt und fördert ihn ganz ehrlich. Als das Dorf und sein Chor sich auf einen Besuch des Herzogs vorbereiten, eskaliert der Streit: Der arme Heinrich soll gehen. Kurz vor dem Abschied entdeckt der endlich angereiste Herzog, dass der arme Heinrich sein lang vermisster Neffe ist. Heinrich zieht ins Schloss.

Natürlich entdecken die ECKIGEN auch andere Geschichten. In einer aufregenden Mischung aus Märchen und Realismus, Pop und Klassik, Humor und Kritik erzählen sie ihre eigene Geschichte vom Anderssein.

Diese Inszenierung wird durch die Aktion Mensch, dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Hansestadt Stralsund, dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Alfried Krupp Stiftung unterstützt und ist eine Kooperation mit dem Theater Vorpommern und dem Helios Hanseklinikum Stralsund.

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